Beschreibung: 23c3 Gesundheitskarte
Länge 19 Minuten, Start ab 6:50 ! / Ton sehr leise.
Thema: Zuspielung eines Dokuments der Gematik an CCC (ComputerChaosClub): FAZ berichtete teilweise.
Zusammenfassung in Stichworten:
Es werde schöngerechnet. In der Kosten-Nutzen-Analyse wird positiv hervorgehoben, dass der Gematik selbst keine Kosten entstünden.
Kernbereiche
Randbereiche
Optionale Punkte: Notfalldaten, Anamnese, Allergiemerkmale, Rö-Aufnahmen nicht auf der Karte. Keine Anforderungsdefinition, noch völlig unklar welche Hardware man bräuchte.
Amortisation: Nach 15 Jahren seien die Kosten durch die Einspareffekte eingespielt. Jedoch sind die Kosten und Einsparungen ungleich verteilt.
Die Ärzte und Apotheker seien die Verlierer, die Krankenkassen seien die Gewinner. Ärzte tragen die Investionen für Infrastruktur, neue Pcs, Lesegeräte, Schulungen, Personal. Keine Einspareffekte.
Die elektronische Signatur ist sehr zeitintensiv.
Aspekt Systemsicherheit: Aus Kostengründen ist nur ein einziges Rechenzentrum vorgesehen, selbst in Österreich, mit einem deutlich weniger ambitionierten E-Card-System wurden zwei Rechenzentren angelegt, welche auch schon gleichzeitig ausgefallen sind.
Technische Angaben: Hardware, Anzahl der Server wurde günstig heruntergerechnet: Gesamtlast / TPM-Wert = Anzahl der Server.
Bei der Analyse wurde mit unrealistischen Größen gearbeitet, Zahlen nicht übertragbar.
Über viele Angaben ist die Gematik völlig im unklaren. Zum Datenvolumen liegen keine realistischen Werte vor um die Ausstattung Zentralserver korrekt planen zu können.
Es liegen keine Angaben zur Software vor, keine Angaben zum Leistungsbedarf, es wird nur geschätzt. Ca. 2 Gb / Rechner, 200 kB RAM pro Thread.
Die Kosten für die Hardware werden sich mindestens verdoppeln, die Schulungszeiten werden absichtlich zu niedrig an gegeben: ½ Tag.
Aussage des Experten: ES KANN NICHT FUNKTIONIEREN.
Mit rationalen Argumenten sei in der Diskussion nicht voranzukommen.
Frage: (Zur Sicherheit)