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Briefing: Ein großes Projekt der IT-Industrie und der Befürworter eines allmächtigen Staates haben ein ehrgeiziges Projekt geplant. Die Vorbereitungen laufen seit mindestens 9 Jahren quasi im Hintergrund unter Ausschluß einer öffentlichen Debatte. Es geht um den Besitz und um die Hoheit über die persönlichsten Daten aller Menschen: Die persönliche Krankenakte eines jeden Bürgers, hinterlegt auf zentralen Servern.

1) Aktuelle Situation des Gesundheitswesens
2) Gesundheitspolitische Ziele von CDU , FDP, SPD und Grünen – was derzeit wirklich passiert !
3) Informationen und Hintergründe über die politischen Absichten
4) Diskussion zum Gesundheitswesen
5) Lösungsansätze
E-Card: Praxisinfo-Plakat

Briefing: „Die Bürger werden heute zunehmend auf vielen Feldern zum Opfer von bewusst angelegten Kampagnen der Meinungsbeeinflussung. Hinter diesen Kampagnen steckt oft der Einfluss starker Personen und Gruppen.“ Die sogenannten „Reformen“ der letzten 25 Jahre bedeuteten im Ergebnis für die Mehrheit der Bürger, eine Verschlechterung der Verhältnisse.


So sollen kommunale Krankenhäuser und freiberufliche Ärzte in finanzielle Schwierigkeiten geführt werden. Zum Beispiel erhält eine Arztpraxis nur noch 7 Euro (Regelleistungsvolumen) pro Patient und Monat zur medizinischen Versorgung.
Anschließend treten Kapitalkonzerne auf die Bühne und übernehmen zu Niedrigstpreisen ganze Krankenhäuser, Unikliniken und Arztpraxen aller Fachrichtungen.
Eines steht heute schon fest: Es werden in Zukunft die Beitragszahler und Patienten sein, die die Renditen der Konzerne bezahlen werden und die Konzerne werden sich nicht mit 7 Euro pro Patient abspeisen lassen.
Auf den folgenden Seiten werden demokratisch geprägte Bürger darunter auch viele Ärzte, Ihnen Beschreibungen zu wichtigen Bestandteilen unseres Gesundheitswesens geben und die aktuelle Situation des Gesundheitswesens darstellen.
Das gemeinsame Interesse gilt dem Erhalt einer flächendeckenden, wohnortnahen Versorgung der Patienten durch freiberufliche Haus- und Fachärzte und Krankenhäuser in öffentlicher Hand!
Seit Jahren gibt es so gut wie keine inhaltlichen Auseinandersetzungen über die wahren Ziele der Gesundheitspolitik. Die öffentlichen Medien verweigern eine ausgewogene Berichterstattung, sie verhindern DURCH Verschweigen eine öffentliche Debatte.
Bisher befand sich die stationäre medizinische Versorgung überwiegend in öffentlicher Hand (Krankenhäuser) und die ambulante medizinische Versorgung bürgernah in den Händen von eigenverantwortlich handelnden Fachärzten.
Politiker wurden „geschult und überzeugt“ das bisherige Gesundheitssystem in einen lukrativen „Gesundheitsmarkt“ mit hohen Renditen umzugestalten und zu Gunsten von Kapitalgesellschaften „zu privatisieren“. Dazu mußte zunächst ein bewährtes und gut funktionierendes System in vielen aufeinanderfolgenden Kampagnen diskreditiert und für zu teuer und ineffizient erklärt werden.
Um eine „Privatisierung“ oder Überantwortung des Gesundheitssystems an Konzerne herbeiführen zu können wurde das politische Mittel einer systematischen Unter- und Fehlfinanzierung gewählt.


„Der gespeicherte Patient“
Beitrag von WDR 5
Hören Sie einen Beitrag darüber wie die elektronische Gesundheitskarte die Medizin ökonomisiert.