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GRV

Gesundheitsreformversagen

H O M E.
SITUATION.
INFORMATION.
LÖSUNGEN.
POLITIK.
DISKUSSION.
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Wer profitiert von den Ausschreibungen zum Aufbau der Telematikinfrastruktur?
Hauptprofiteure: Siemens, Telekom, IBM, SAP, Microsoft, Firma Arvato, die Bertelsmann-Tochter erhielt 2007 den Zuschlag für ein profitables Geschäft: die Digitalisierung der Fotos von 17 Millionen AOK-Versicherten für die neue E-Card / elektronische Gesundheitskarte.
Gematik: Erhält vertraglich zugesichert zunächst 1 Euro pro Versicherten mit neuer E-Card  (70 Mio € ! ) mit der Möglichkeit diesen Betrag künftig zu erhöhen !
Die Gematik behauptet die E-Card brächte folgende Vorteile mit sich:

Der Aufbau der Telematikinfrastruktur und die damit verbunden-en Anwendungen auf Basis der elektronischen Gesundheitskarte sind der erste Schritt zu einem modernen und effizienten Gesundheitswesen.
Sie sind ausgerichtet auf eine:

1) Optimierung der Versorgungsqualität
2) Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
3) Abbau bürokratischer Aufwände durch die Erleichterung
    von Arbeitsprozessen und –abläufen
4) Transparenz der Behandlungen sowie der
    Versorgungsabläufe im Gesundheitswesen
5) Verbesserung der Transparenz für Patienten
6) Flexible Gestaltung der Kommunikationswege zwischen
    Leistungserbringern und Kostenträgern.

Sind diese bislang nur vermuteten Verbesserungen jemals wissenschaftlich hinterfragt oder gar bewiesen worden?

Die e-Card wird über 15 Mrd € allein in der Startphase verschlingen und keiner der verantwortlichen Politiker hat überprüft was der Steuerzahler am Ende für diese Unsummen erhält?

Die ständig aufgeführten angeblichen Vorteile der E-Card ent-puppen sich bei näherer Betrachtung als eine Reihe von Irrtümern.

Irrtum Nr. 1
Die Versorgungsqualität wird optimiert
Die Qualität der ärztlichen und medizinischen Versorgung steht in keinerlei Zusammenhang mit einer „e-Card“.

Bei einem lebensbedrohlichen Notfall spielen abgespeicherte Daten für den Notarzt keine Rolle. Bei der akuten Notfallversorg-ung erhält der ausgebildete Notarzt alle Informationen durch seine notärztliche Untersuchung. Die Stabilisierung von Atmung, Herz- und Kreislauffunktion stehen im Vordergrund.
Dieser Aufwand würde sich nur rechnen, wenn wirklich alle Gesundheitsdaten zentral und zeitnah gespeichert und von allen Beteiligten im Gesundheitswesen, also auch von Krankenkassen, Versicherungen und Aufsichtsbehörden, eingesehen und verwendet werden könnten.

Sogar eine europaweite Vernetzung wird derzeit in Erwägung gezogen.
Die Einführung der Gesundheitskarte könnte somit der erste Schritt zum gläsernen Patienten sein.

Beispiele für eine ähnliche Vorgehensweise (Salami - Taktik) finden sich im Finanz- und Steuerwesen sowie bei der Erhebung der Mautgebühr für LKW (toll collect).

Wer schützt Sie davor, dass die Zugriffsrechte auf die gespeicherten Daten durch eine zukünftige Gesetzesänderung einfach geändert werden?

Noch haben Sie das Recht, die zentrale Speicherung Ihrer Gesundheitsdaten zu verweigern!

Fordern Sie dieses Recht ein, bevor es zu spät ist, indem Sie diese Erklärung ausdrucken, ausfüllen und ihrer Praxis aushändigen.

An der ECard sind nicht nur Firmen beteiligt, sondern sogar Körperschaften Öffentlichen Rechts:

Die Gematik ist die Betreiberorganisation die von Organisationen gegründet wurden die sich große finanzielle Gewinne zu Lasten von Patienten und Ärzten versprechen. Sie wurde im Jahr 2005 gegründet:
An der Gematik sind beteiligt:     Anteile am Stammkapital:
AOK-Bundesverband                                                   164.650 €
Bundesverband der Betriebskrankenkassen                 91.250 €
IKK-Bundesverband                                                       28.250 €
Bundesverband der landwirtschaftl. Krankenkassen       5.450 €
Bundesknappschaft:                                                      10.150 €
Verband der Angestellten Krankenkassen                   140.600 €
AEV-Arbeiter Ersatzkassen Verband                               9.200 €
               = Spitzenverband Bund, zusammen:   45 %

Verband der Privaten Krankenversicherung:       5 %    50.000 €

Kassenärztliche Bundesvereinigung                  15 %  150.000 €
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung             5 %    50.000 €
Bundesärztekammer (Arge d. dt. Ärztekammern) 5 %    50.000 €
Bundeszahnärztekammer                                     5 %    50.000 €
Deutsche Krankenhausgesellschaft                   12 %  120.000 €
Deutscher Apothekerverband                               8 %   80.000 €
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