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GRV

Gesundheitsreformversagen

H O M E.
SITUATION.
INFORMATION.
LÖSUNGEN.
POLITIK.
DISKUSSION.
Seite 1/3
Für die Zukunft ist geplant, dass die gesamte Krankenge-schichte des Patienten auf einem zentralen Rechner gespeichert werden soll.

Dabei übernimmt die neue Gesundheitskarte eine Schlüssel-funktion, die stetig erweitert werden soll.

Zunächst wird die Elektronische Gesundheitskarte (E-Card oder eGK) nur die Daten beinhalten, die jetzt schon auf Ihrer Versich-ertenkarte gespeichert sind, also Name, Versichertennummer, usw.

Lediglich Ihr Passbild soll zusätzlich auf der Karte zu sehen sein.

In einer weiteren Ausbaustufe sollen dann die Rezepte, die Ihnen der Arzt verordnet, auf dieser Karte kurzfristig gespeichert und dann sofort vom Apotheker wieder gelöscht werden.

Ab 2013 soll die neue Gesundheitskarte den Zugang zu Ihrer elektronischen Krankenakte auf dem Zentralrechner sicherstellen. Bisher sieht der Gesetzgeber vor, dass diese Anwendung auf freiwilliger Basis erfolgen soll.

Bedenkt man jedoch die immensen Kosten, die die Einführung dieser Technologie verursacht, die Rede ist bis zu 15 Milliarden Euro innerhalb der ersten zehn Jahre, so ist kaum nachvollziehbar, dass man sich mit einigen wenigen freiwillig gespeicherten Daten zufrieden geben wird.
Im Zeitalter der elektronischen Medien scheinen wir uns schleichend daran zu gewöhnen, dass Milliarden persönlicher Informationen gespeichert und verarbeitet werden.
Vielleicht haben auch Sie sich schon häufiger gefragt, wer sich die Daten ansieht, wie diese zusammengeführt und abgeglichen werden oder ob sie vor dem Zugriff unbefugter Dritter auch wirklich sicher sind.

Bei Bank- und Steuerdaten mag man noch denken: „Ich habe ja nichts zu verbergen und ich alleine kann daran sowieso nichts ändern“.
Aber wie sieht dies aus, wenn ein kranker Mensch damit rechnen muss, dass zukünftig nicht nur sein Arzt, Psychotherapeut oder Zahnarzt über seine Krankengeschichte unterrichtet ist, sondern im schlimmsten Fall auch unbefugte Dritte?

Bisher erhielten die Krankenkassen elektronische Abrech-nungsdaten nur in anonymisierter Form, das heißt, sie konnten keinem Patienten zugeordnet werden. Benötigte die Krankenversicherung ausnahmsweise z.B. für Genehmigungen oder Überprüfungen personenbezogene Unterlagen, so wurden diese ausschließlich in Papierform zur Verfügung gestellt, um eine elektronische Datenverarbeitung zu unterbinden.

Im Laufe des Jahres 2009 sollen die Ärzte per Gesetz gezwungen werden, reine Abrechnungsdaten personen-bezogen an die Krankenkassen zu übermitteln.

Die elektronische Gesundheitskarte

eCard_2.
Informationen.

4 x (2007, 2008, 2009 und 2010) hat der Deutsche Ärztetag die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK oder e-Card) in der bisher geplanten Form abgelehnt!

 

 

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Artikel 8   

Ärzte kaufen keine Lesegeräte  

bei der KV.

Die Online Anbindung erzeugt

neue Kosten für die Praxis (S.7).

Artikel 7

eGK ein Trojanisches Pferd  

Artikel 6

Studie zur eGK

Artikel 5

Kosten

Artikel 4

Widerstand

Artikel 3

Vortrag       

Artikel 2

Fragen an die Politik

Artikel 1

2007

Hamburger Abendblatt

Ärzte machen mobil gegen die elektronische Gesundheitskarte.

 

Warum die elektronische Gesundheitskarte keinen Sinn macht.

 

Handelsblatt

Kritik am elektronischen Personalausweis

 

Tagesschau.de

Kritik am elektronischen Personalausweis

Unterschriftenaktion: Offener Brief an Minister Rösler